• Körper und Seele

    Stress lass nach – 2019 wird es leichter!?

    Über die Feiertage hatte ich einen üblen Infekt. Lange war ich nicht mehr so erkältet, wie in diesen Tagen. Jetzt – wo ich es überwunden habe – bin ich richtig dankbar, denn diese verordnete Ruhepause hat mir einiges vor Augen geführt: erstens war ich zuvor mit ordentlich Stress konfrontiert und zweitens habe ich diesen, obwohl ich mich für gut körperverbunden halte, erfolgreich ignoriert. Bis es nicht mehr ging… und dann lag ich da nieder. Und je länger ich zur Ruhe gezwungen wurde, umso besser ging es mir. Heute Morgen war ich in einem Café um die Ecke und ich habe – fast wie neugeboren – einen Cappuccino getrunken und ja,…

  • Lebensthemen

    Was die Digitalisierung mit uns macht: schneller, komplexer – entkörpert

    Vom Homo Sapiens zum Homo Digitalis? Einen Teil meiner beruflichen Identität bin ich in der IT-Branche als Personalentwicklerin tätig. Hier steht – wie in vielen Firmen – die Digitalisierung der Arbeitsabläufe aller Art auf der täglichen Agenda. Aber auch in meiner Beratungspraxis merke ich die Auswirkungen der digitalen Industriealisierung – so wird sie mittlerweile schon benannt. Die Menschen sind in ihrem Leben mit einem immensen Tempo konfrontiert, so dass sie oftmals den Kontakt zu sich verloren haben und dann um Unterstützung bitten, weil sie diese Komplexität nicht mehr steuern können. „Always on oder 24/7“ sind Schlagworte, die eine Herausforderung darstellen, denn man kann rund um die Uhr online sein, um…

  • Lebensthemen

    Gedanken zum Jahresübergang – 2017 wird 2018

    Versuche es mal mit Gelassenheit Die Zeit zwischen den Jahren bietet für viele die Möglichkeit, mal nachzudenken, weil sie einfach Raum dafür bietet. Viele Menschen haben Urlaub und falls sie arbeiten, sind die Einrichtungen leerer, die Emails deutlich geringer und auf den Straßen ist meistens weniger Verkehr. Bis auf wenige Ausnahmen, wie beispielsweise Krankenhäuser oder ähnliches liegt insgesamt ein bisschen mehr Ruhe im Außen – und damit entsteht Raum fürs Nachsinnen und Gelassenheit im Innen. Ein Buch, das ich sehr treffend für die Lebensmitte finde, hat dies schön zusammengefasst. Wie wir in zehn Schritten zu mehr Gelassenheit im Leben finden können, von Wilhelm Schmid. Ich habe es an liebe Freudinnen zu…

  • Lebensthemen

    Grenzenlos leicht oder total verspannt

    Wenn der Körper spricht: die Geschichte unseres Lebens steckt in unserem Körper In unserem Körper sind alle Erfahrungen gespeichert, die wir in unserem Leben erlebt haben. Die guten, wie die schlechten. In der Fachsprache ist das mit dem Körpergedächtnis bezeichnet. In meiner Beratungspraxis habe ich oft Menschen, die aufgrund ihrer vielen anstrengenden Erfahrungen den Kontakt zu ihrem Körper verloren haben und jetzt in der Lebensmitte oft auf schmerzvolle Art und Weise an ihn erinnert werden. Der Körper beschwert sich durch vielerlei Symptome, wie: Schlafstörungen, Bluthochdruck, Angstzustände oder in der Schwierigkeit, sich zu entspannen. Was ist hier passiert? Festgehaltene Emotionen im Körper Unser Körper speichert die Geschichte unseres Lebens, er hält…

  • Lebensthemen

    Zwischen den Jahren: Zwischenzeit

    Weihnachten ist vorbei – Neujahr steht vor der Tür. Es ist eine Zeit zum Durchatmen. Das Neue Jahr wartet bereits hinter der Tür, das Alte ist noch stark im Bewusstsein. Für viele Menschen ist es eine gute Möglichkeit, mal Innezuhalten und sich zu fragen: was war gut, aber was möchte ich auch ändern im neuen Jahr? Für einige ist diese Zeit zwischen den Jahren keine gute Zeit. Es ist eine Zeit der Dunkelheit, die manche drückt. Es entsteht Stille oder vielleicht auch Leere. Aber es gibt in dieser dunklen Zeit auch Momente, wo vielleicht eine Kerze helfen kann, sich zu besinnen und das Wesentliche sichtbar zu machen. Was waren die…

  • Körper und Seele

    Herzensangelegenheiten – wie ein wichtiges Organ unser Wohlbefinden steuert

    Interview mit Susanne Kehder-Braum (Naturheilpraktikerin aus Mainz) „Das Herz bleibt ein Kind“ Theodor Fontane Das Herz wird in der Lebensmitte sensibler. Warum das so ist, habe ich Susanne Kehder-Braum gefragt, die seit mehr als zwanzig Jahren Menschen als Heilpraktikerin begleitet. Im Interview mit ihr geht es um das Herz und wie wir gut damit umgehen.Außerdem habe ich zwei Buchtipps für Sie und ein schönes Dankbarkeitstagebuch. Die Lebensmitte: Herz und Lebensmitte – wie verbinden Sie das? Kehder-Braum: Im Alter zwischen 45 und 55 Jahren steigt das Risiko einer psychosomatischen Herzerkrankung. Das bedeutet, dass die Psyche dabei eine große Rolle spielen kann. Symptome können beispielsweise ein erhöhter Blutdruck, kardiale Unruhe oder verstärktes, störendes Herzempfinden sein.…

  • Lebensthemen

    Trauma und Berührung

    Liebe Menschen in der Lebensmitte, der Sommer ist zurück gekehrt – wie schön! Jetzt gilt es ein wenig Wärme für die folgenden Jahreszeiten zu speichern, um die kühlen Tage gut zu überstehen. Aber sie gehören dazu, wie alles, was wir erlebten oder erleben… Heute wende ich mich einem sensiblen Thema zu: Trauma – und welche Auswirkungen es für jeden Einzelnen bedeutet. Meine Beratungen und meine aktuelle Ausbildung geben hierzu einen guten Einblick. Dann habe ich noch einen schönen Filmtipp für Sie, der sich mit Berührungen befasst! Viel Freude beim Lesen! Trauma: zu viel – zu schnell – zu plötzlich. Trauma als existentielle Grenzerfahrung „Bin ich traumatisiert?“ ist eine häufig wiederkehrende Frage…

  • Medien über mich

    Die Lebensuhr

    Mit der Lebensuhr nimmt man das eigene Leben in den Blick. Man schaut in zwei Richtungen: auf die Vergangenheit und auf die Zukunft. So gibt die Lebensuhr einem den Überblick über Erreichtes und noch Ausstehendes. Auch, wenn ich die Methode in der Gruppe kennen gelernt habe, so kann man sie jedoch sehr gut auch alleine anwenden. Sie hilft einem, unterschiedliche Fragen zu beantworten: Was habe ich bereits erlebt? Was möchte ich noch erleben? In Zeitzuleben habe ich diese Methode beschrieben – probieren Sie das doch mal aus! Ihre Susanne Kucklei

  • Medien über mich

    Die Lebensmitte: Äußerlichkeiten verlieren an Bedeutung – innere Werte rücken in den Focus

    Für C.G. Jung ist die Lebensmitte der Höhepunkt eines Menschenlebens. Er vergleicht die menschliche Entwicklung mit dem Lauf der Sonne: Kindheit und Jugend finden am Morgen statt – zu Mittag, am Höchststand der Sonne, sind wir in der Lebensmitte – und ab dann wird es langsam Abend. In der Kommunikationspraxis 01/2016 beschreibe ich mit „Wann, wenn nicht jetzt “ das Besondere in der Lebensmitte und warum ein Bilanzziehen in dieser Phase Sinn macht.

  • Medien über mich

    Changemanagement: Reisebegleitung in einer Kulturveränderung

    Veränderungen werden im Unternehmen im Idealfall mit einer kontinuierlichen Beratung durch Changemanagement begleitet. Das Ziel dabei ist, dass die Mitarbeiter (und dabei vor allem die Führungskräfte) das Veränderungsvorhaben aktiv unterstützen. Dafür braucht es – wie in jedem Veränderungsvorhaben – Zeit. Ich habe über knapp zwei Jahre einen Kulturwandel in einem Finanzressort begleitet. Welche Methoden dafür nützlich waren, habe ich im folgenden Artikel zu Changemanagement beschrieben. Hinweis: Erstveröffentlichung in der OrganisationsEntwicklung (Nummer 1-2016), (www.zoe-online.org) Copyright (© Handelsblatt Fachmedien GmbH)