• Lebensthemen

    Lass das Kind doch schreien

    Oder: Wie Bindung und Co-Regulation sich – glücklicherweise – über die Generationen verändert haben. 1945 lauteten Erziehungsempfehlungen unter anderem: Babys nicht „verzärteln“. Schreien lassen – oft bis zum nächsten Füttern in den Morgenstunden. Körperkontakt möglichst begrenzen. Statt Stillen wurde häufig Kondensmilch empfohlen. Bis zur Generation Babyboomer gab es folgende Empfehlungen: Gehorsam und Anpassung Gefühle wenig beachten Nähe und Trost bedeuten Verwöhnung Körperliche Strafen Leistung und Pflichterfüllung Heute, im Jahr 2026, wissen wir deutlich mehr. Welche Veränderungen sich zeigen, findest Du auf meinem LinkedIn Artikel hier: 

  • Lebensthemen

    Kriegsenkel in der Lebensmitte: warum uns Verstehen helfen kann

    Seelische Trümmer – Eine Generation räumt auf „Wir sind damit beschäftigt, die seelischen Trümmer aufzuräumen“, beschreibt Bettina Alberti in ihrem Buch Seelische Trümmer. Während die Elterngeneration – die sogenannten Kriegskinder – nach dem Zweiten Weltkrieg mit bloßen Händen Trümmer aus Stein beseitigte, blieb für die Aufarbeitung seelischer Verletzungen damals kein Raum. Diese Aufgabe fällt heute den Vierzig- bis Sechzigjährigen zu – der Generation in der Lebensmitte oder die Babyboomer. Krieg hinterlässt tiefe seelische Spuren Für jene, die Krieg unmittelbar erleben, bedeutet er das größte vorstellbare Trauma. Die nachfolgende Generation trägt die Folgen weiter: unverarbeitete Verlusterfahrungen, Scham und Schuld, emotionale oder räumliche Entwurzelung und vieles mehr… In Deutschland kommt eine kollektive…